11.09.2026 aktualisiert

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Senior AI-Expert

Gräfelfing, Deutschland
Deutschland
M. Sc. Wirtschaftsinformatik
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M. Sc. Wirtschaftsinformatik

Profilanlagen

public.consulting_Beraterprofil_Julia_Vathje - Senior AI Expert UI-UX Design.pdf

Skills

Beratungsschwerpunkte
Künstliche Intelligenz, Agentic AI und Automatisierung, Softwareentwicklung, Produktmanagement und Produktentwicklung, Requirements Engineering sowie Product-Owner-Beratung. Schwerpunkt auf der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung – von der Anforderungserhebung über die agile Befähigung von Product Ownern bis zur Konzeption und Umsetzung KI-gestützter Fachverfahren für Bundesbehörden und Kommunen.
Methodische Kompetenzen / Produkte
Agile Methoden (Scrum, Kanban, agiles Requirements Engineering, Story Mapping, Story Splitting, Lean Startup, Design Thinking), Anforderungsanalyse und -dokumentation (Anwendungsfälle, Use-Case- und Aktivitätsdiagramme, Systemkontext, Lastenheft, Afo-LK), Product Discovery, Coaching und Workshop-Facilitation. Tools: DOORS, ARIS, Balsamiq, Jira/Confluence, Kollaborationsboards (Miro, Conceptboard), Asana, GitLab, VSCode, MariaDB, ChromaDB, Docker, API, Claude, GPT.
Projekterfahrung (Auszug)
  • Aufbau und Leitung einer Einheit für Software- und KI-Lösungen (Agentic AI, RAG, Self-Hosted-Infrastruktur, CI/CD)
  • Product Ownership einer SaaS-Lösung zur Steuerung des OZG-Rollouts
  • KI-basierte Qualitätsprüfung FIM-konformer Leistungsbeschreibungen (LLM)
  • Projektleitung und Anforderungsanalyse diverser Anforderungs- und Lösungskonzepte für Bundesbehörden (u. a. steuerliche Fachverfahren, Sicherheitsakte, Web-Anwendungen)
  • Agile Befähigung und Coaching von Product Ownern in mehreren Bundesverfahren
Zertifizierungen
AIPMM Digital Product Manager, Scrum Product Owner I, IREB Foundation Level 3.0, IREB RE@Agile Primer, PRINCE2, FIM-Methodenexpertin, Google UX Design, BPMN Modeling Expert (BPMN 2.0), Automation Business Analysis.

Erfahrung

Berufserfahrung5 - 10 Jahre
Freelancer seit2019

Sprachen

DeutschMutterspracheEnglischMuttersprache

Projekthistorie

Product Owner – SaaS-Lösung zur Steuerung des OZG-Rollouts

public.consulting GmbH
Als Product Owner verantwortete die Freelancerin Entwicklung und Betrieb einer Software-as-a-Service-Lösung zur Steuerung des OZG-Rollouts für Bundesländer. Die Software ermöglicht es Ländern, das Rollout-Vorgehen und die Anbindungsstände ihrer Kommunen zu managen. Verschiedene Schnittstellen und Daten-Logiken liefern über eine nutzerfreundliche UI einen direkten Überblick für unterschiedliche Nutzergruppen. Die Entwicklung erfolgte nach DevOps- und agilen Praktiken, um flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren und das Nutzererlebnis stetig zu verbessern.
  • Produktmanagement und Stakeholder-Management
  • Roadmap- und Rollout-Planung sowie Priorisierung von Outcomes und Features
  • Entwicklung von Features
  • Durchführung von Nutzertests und Workshops
  • UI-Design
  • Agile Steuerung der Entwicklung mit Refinements, Reviews und kurzen Abstimmungsschleifen
  • Kosten- und Aufwandskalkulation
  • Compliance- und Datenschutz-Dokumentation

Lead Team AI – Aufbau und Leitung einer Einheit für Software- und KI-Lösungen

public.consulting GmbH
Verantwortung für Aufbau und Leitung einer internen Organisationseinheit, die Software- und KI-Lösungen end-to-end entwickelt und betreibt – von der Use-Case-Identifikation über die Softwareentwicklung bis hin zu Hosting und Monitoring. Der Fokus lag auf Produkten für kommunale Verwaltungen und Bundesländer sowie auf internen Anwendungen des Beratungsunternehmens.
  • Entwicklung verschiedener Automatisierungs- und KI-Anwendungen mit dem Team (u. a. Agentic AI, Retrieval-Augmented-Generation-, Cron-Job-Lösungen)
  • Identifikation von KI- und Automatisierungs-Use-Cases in internen Prozessen
  • Verantwortung für den gesamten Entwicklungszyklus: Konzeption, Softwareentwicklung, Deployment, Hosting, Monitoring
  • Gemeinsamer Aufbau und Betrieb einer Self-Hosted-Infrastruktur (Server-Virtualisierung, Container)
  • Etablierung von CI/CD-Pipelines und Container-basiertem Deployment
  • Nutzung des Deutschland-Stacks für den Aufbau der technischen Architektur
  • Aufbau und Koordination eines interdisziplinären Teams

Product Specialist – KI-basierte Qualitätsprüfung FIM-konformer Leistungsbeschreibungen

public.consulting GmbH
Im Rahmen einer internen Produktentwicklung wurde eine KI-basierte Softwarelösung konzipiert und verantwortet, die bei der Erstellung und Überarbeitung FIM-konformer Leistungsbeschreibungen unterstützt. Ziel war es, mithilfe eines Large Language Models (LLM) und regelbasierter Kriterienprüfung die Qualität und Konsistenz von Verwaltungstexten deutlich zu verbessern. In der Rolle als Product Specialist wurden die nutzerzentrierte Produktentwicklung, die KI-Integration sowie die kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung in enger Abstimmung mit Methodenexperten verantwortet.
  • Durchführung einer Product Discovery zur Analyse von Nutzerbedarfen im Kontext FIM
  • Identifikation eines KI-Use-Cases
  • Entwicklung einer LLM-basierten Qualitätsprüfung inkl. Bewertung und Verbesserungsvorschlägen für Verwaltungstexte
  • Nutzung der Methode User Story Mapping zum Managen und Erfassen der Anforderungen
  • Steuerung des agilen Entwicklungsprojektes nach Lean Startup (Build-Measure-Learn) mit klaren Nutzer-Outcomes
  • Fachliche Verantwortung für Releases und Backlog-Management
  • Durchführung und Auswertung von Nutzertests

Agile Coaching – Befähigung in agiler Softwareentwicklung und Product Discovery

public.consulting GmbH
Im Rahmen einer Initiative zur Verbesserung agiler Softwareentwicklung bei einer IT-Dienstleistungsbehörde des Bundes wurden Mitarbeitende dabei unterstützt, ein tiefgreifendes Verständnis für agile Prinzipien und Methoden zu entwickeln. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis rund um agiles Requirements Engineering und Produktentwicklung aufzubauen, ein Product Mindset zu etablieren und die Bedeutung von Emotionen im Produktdesign sowie Product Discovery zu vermitteln. Ein Fokus lag zudem auf der Integration von Künstlicher Intelligenz und modernen Ansätzen im Requirements Engineering.
  • Konzeption und Durchführung von Workshops zu agiler Softwareentwicklung, Product Discovery und Product Mindset
  • Entwicklung und Moderation von Wissensformaten
  • Beratung und Coaching von PO-Coaches zu agilen Methoden und Tools
  • Vermittlung und praktische Anwendung von Methoden wie Scrum, Kanban, Story Mapping, Backlog Management, Vision-Entwicklung und outcome-orientierten Roadmaps
  • Förderung des gemeinsamen Verständnisses zwischen verschiedenen Mitarbeitenden
  • Integration von KI-gestützten Ansätzen in das Requirements Engineering und die Produktentwicklung
Durch die gezielte Kombination aus methodischer Beratung, praxisnahen Workshops und individueller Begleitung konnten die Mitarbeitenden ihre Kompetenzen im agilen Arbeiten ausbauen, um zukünftig innovative Ansätze in der Produktentwicklung umzusetzen.

Agile Coach – Agile Transformation eines steuerlichen IT-Fachverfahrens nach Scrum

Bundeszentralamt für Steuern
Ein steuerliches IT-Fachverfahren für den Steuerabzug und die nachgelagerte Veranlagung beschränkt Steuerpflichtiger sollte zu einer modernen Anwendung mit durchgehendem Workflow weiterentwickelt werden, die eine effiziente Verarbeitung durch automatisierten Datenabgleich und Datenbestandsverknüpfungen ermöglicht. Mit dem Verfahren werden mehrere Bestandsverfahren abgelöst und Medienbrüche aufgelöst. Eine besondere Herausforderung bestand darin, das bestehende Lastenheft auf eine agile Entwicklung nach Scrum umzustellen. Es wurden Workshops entwickelt und durchgeführt, die die teilnehmenden Product Owner in agile Praktiken und Methoden des agilen Requirements Engineering einwiesen – u. a. Story Mapping, Erstellung und Splitten von User Stories sowie Coaching zum agilen Mindset.
  • Entwicklung von Workshops zu Scrum und agiler Entwicklung (Schwerpunkt Product Owner) mit Fokus auf die agile Transformation
  • Facilitation der Workshops und Beratung
  • Vermittlung agiler Methoden und Praktiken einschließlich User Stories, Story Mapping, Story Splitting
  • Einführung in die Tools Jira und Confluence
Durch Coaching und fachliche Beratung konnten die Product Owner ihre Rolle innerhalb des agilen Entwicklungsprozesses klarer definieren und ein Verständnis dafür gewinnen, wie die Transformation erfolgreich durchgeführt werden kann.

Design Thinking Coach – Evaluation und Optimierung einer PO-Beratungsleistung

ITZBund
Im Rahmen des agilen Frameworks Design Thinking wurde die bestehende Beratungsleistung für Product Owner durch die aktuellen PO-Berater evaluiert, um bestehende Lücken zu identifizieren und gezielte Verbesserungen abzuleiten. Ziel war es, Optimierungspotenziale aufzudecken, neue Serviceleistungen zu entwickeln und die interne Qualität der Beratung nachhaltig zu verbessern. Neben der methodischen Erarbeitung von Lösungen stand auch die Vermittlung des Design Thinking Mindsets im Fokus.
  • Facilitation des Design-Thinking-Prozesses zur Förderung einer offenen, kollaborativen und kreativen Arbeitsweise
  • Coaching der Product-Owner-Berater im Design-Thinking-Mindset, um nutzerzentriertes Denken zu ermöglichen und iterative Lösungsansätze zu entwickeln
  • Vorbereitung und Moderation der Design Thinking Workshops
  • Begleitung der Ableitung konkreter Handlungsmaßnahmen aus den Workshop-Ergebnissen zur nachhaltigen Verbesserung der Beratungsleistung
Durch den Design-Thinking-Ansatz wurden nicht nur konkrete Optimierungsmaßnahmen für den Beratungsservice entwickelt, sondern auch eine nutzerzentrierte und experimentierfreudige Denkweise bei den PO-Beratern gefördert. Zum Zeitpunkt des Weggangs wurden erste Maßnahmen in die Umsetzung überführt.

Projektleitung & Anforderungsanalyse – Digitalisierung eines Sicherheitsüberprüfungsprozesses

Bundesministeriums des Inneren
Ein Projekt eines Bundesministeriums zielte darauf ab, den Prozess der Sicherheitsüberprüfung in einen digitalen Workflow zu überführen und damit die papiergebundene Akte abzulösen. Neben der Digitalisierung des Workflows sollte die Lösung diverse Schnittstellen u. a. zu verschiedenen Personalverwaltungssystemen bieten und ressortübergreifend von anderen Ministerien und Behörden genutzt werden. Im Beratungsprojekt wurde ein Anforderungs- und Lösungskonzept erstellt, das die fachlichen Anforderungen auf Ebene der Anwendungsfälle mit grobgranularen Anforderungen strukturiert, sodass darauf basierend Lösungsmöglichkeiten analysiert werden konnten.
  • Leitung des Projektteams und Durchführung regelmäßiger Projekt-Meetings mit dem Auftraggeber
  • Strukturierung der Anforderungen aus Benutzersicht in Anwendungsfälle und Dokumentation in einer Anforderungsdokumentation
  • Aufnahme von Risiken und Randbedingungen
  • Unterstützung bei der Erarbeitung verschiedener Lösungsmöglichkeiten durch Softwarearchitekten
  • Austausch mit einem weiteren Bundesministerium zur Identifikation von Synergien und Kooperationsmöglichkeiten
Auf Basis der Anforderungen, Softwarequalitäten und Randbedingungen konnte eine Empfehlung für die Digitalisierung des Sicherheitsüberprüfungsprozesses gegeben werden.

Product-Owner-Beratung – Agiles Anforderungsmanagement bei einem SAP-basierten Datenkonsolidierungsvorhaben

Bundesministerium der Finanzen
Zur verbesserten Nutzung verfügbarer Daten über Behördengrenzen hinaus wurde innerhalb einer Bundesverwaltung ein Vorhaben zur einheitlichen Bereitstellung dieser Daten angestoßen. Aufgrund der Anzahl der beteiligten Behörden sollte ein zentrales Tool zur Datennutzung eingerichtet werden. Zu diesem Zweck wurde eine SAP-basierte Anwendung zur Konsolidierung der vorhandenen dezentralen Datenquellen entwickelt. Aufgrund der politischen Komplexität und der Heterogenität der Erfahrungen der zahlreichen Stakeholder wurde das Projekt mithilfe eines iterativen Projektvorgehens aufgesetzt. In der Rolle als Product-Owner-Beraterin lag der Schwerpunkt darauf, die Methodik des agilen Anforderungsmanagements zu vermitteln und die Product Owner in ihren Aufgaben zu beraten.
  • Entwicklung und Durchführung von Workshops zur Vermittlung agiler Methoden (z. B. im Bereich Requirements Engineering)
  • Projektbegleitende Beratung und persönliches Coaching der Product Owner
  • Facilitation der Workshops mit Beratung zur Strukturierung der Fachlichkeit des Kundenportals
  • Projektbegleitende Beratung und Unterstützung der Product Owner zur Dokumentation von Anforderungen, Modellen und Prozessen
Durch Coaching und Workshops gewannen die Product Owner mehr Sicherheit im Umgang mit agilen Methoden, Tools und der strukturierten Dokumentation. Sie entwickelten ein klareres Verständnis für ihre Rolle, Aufgaben und die fachliche Strukturierung des Kundenportals.

Anforderungserfassung – Strukturierung des Aufbaus einer neuen Bundesbehörde zur Finanzkriminalitätsbekämpfung

Bundesministerium der Finanzen
Ein Bundesministerium wurde bei der ersten groben Anforderungserfassung unterstützt, um die Themen eines neu zu errichtenden Bundesamts zur Bekämpfung von Finanzkriminalität in Detailprojekte zu gliedern. Die Behörde bündelt Kompetenzen zur effektiveren Geldwäschebekämpfung, integriert die Financial Intelligence Unit (FIU) und die Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung (ZfS) und nutzt den „Follow The Money"-Ansatz im Ermittlungszentrum Geldwäsche (EZG) zur Verfolgung internationaler Geldwäsche. Dies soll die bestehende Fragmentierung überwinden und die Verfolgung bedeutender Geldwäschefälle langfristig priorisieren. Ziel des Beratungsprojekts war es, eine klare Struktur und Grundlage für die nachfolgenden Phasen zu schaffen.
  • Durchführung von Workshops zur groben Anforderungserfassung
  • Strukturierung der Ergebnisse der Anforderungserhebung in Detailprojekte
  • Unterstützung bei der Planung der nachfolgenden Beratungsprojekte (Afo-LKs)
Zum Zeitpunkt des Ausscheidens wurden die ersten Beratungsprojekte begonnen.

Anforderungsanalyse – Einheitliches Datenmanagement und Daten-Migration bei einer Bundesoberbehörde

Bundeszentralamt für Steuern
Im Rahmen eines Beratungsprojekts für ein einheitliches Datenmanagement und die damit einhergehende Daten-Migration verschiedener Fachverfahren wurden eine konzeptuelle Analyse der Anforderungen und eine Lösungsbetrachtung für eine Bundesoberbehörde erstellt. Auf dieser Basis wurde eine Realisierungsempfehlung für das IT-Vorhaben gegeben.
  • Erhebung der Anforderungen
  • Entwicklung von Anwendungsfällen
  • Dokumentation funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen auf High-Level-Ebene
  • Modellierung fachlicher Anforderungsmodelle (Systemkontext, Use-Case-Diagramm)
  • Mitarbeit bei der Prozessmodellierung
  • Initiale grobgranulare Datenerhebung

Projektleitung & Anforderungsanalyse – Modernisierung eines Kalkulationssystems für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen

Bundesverwaltungsamt
Im Rahmen einer IT-Konsolidierung des Bundes sollte ein Bestandssystem zur Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen modernisiert werden, um Benutzerfreundlichkeit und Qualität zu verbessern. In einem Beratungsprojekt wurde gemeinsam mit einer Bundesbehörde ein Anforderungs- und Lösungskonzept erstellt, um eine Empfehlung für die Umsetzung des IT-Vorhabens zu geben.
  • Leitung des Projektteams mit einer Größe von sieben Personen und Durchführung regelmäßiger Projekt-Meetings
  • Einbindung von Fachexperten und des IT-Betriebs in die fachliche Analyse und Lösungsfindung
  • Durchführung von Workshops zur Visions- und Zieldefinition
  • Workshops für die Anforderungsanalyse unter Einsatz von Confluence und Kollaborations-Boards
  • Erstellung von Anwendungsfällen und grobgranularen Anforderungen sowie deren Dokumentation in Use-Case-Diagramm, Prozessdokumentation und Anforderungsdokumentation
  • Durchführung einer Markterkundung zusammen mit Softwarearchitekten
Im Projekt wurden die fachlichen Anforderungen analysiert, die Softwarequalität erfasst und verschiedene Lösungsmöglichkeiten evaluiert. Dies umfasste eine Markterkundung zur Identifizierung der besten bestehenden Fertig-Systeme. Anschließend wurde eine Empfehlung für die Realisierung erarbeitet, die das Modernisierungspotenzial und die strategische Ausrichtung für die Weiterentwicklung des Systems umfasste.

Product-Owner-Beratung – Agile Befähigung in einem EU-Verfahren zur Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung

Bundeszentralamt für Steuern
Ein IT-Verfahren zielt darauf ab, den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu helfen, den Umsatzsteuerbetrug im grenzüberschreitenden elektronischen Geschäftsverkehr zu bekämpfen, indem der Finanzverwaltung Zugang zu bislang nicht verfügbaren Zahlungsdaten von Zahlungsdienstleistern verschafft wird. Dies ermöglicht eine schnellere Ermittlung betrügerischer Unternehmen und die Feststellung, in welchem Mitgliedstaat Lieferungen und Dienstleistungen erfolgt sind. In der Vor-Projektphase lag der Schwerpunkt darauf, die Product Owner in agile Softwareentwicklung einzuführen, zu beraten und zu befähigen sowie die ersten fachlichen Inhalte zu strukturieren.
  • Einführung der Product Owner in agile Methodiken (u. a. Scrum und agiles Anforderungsmanagement)
  • Durchführung von Workshops zur Erstellung von Geschäftsprozessen
  • PO-Coaching-Workshops zum Umgang mit Konflikten und dem agilen Mindset
  • Einführung in die Tools Jira und Confluence
  • Workshops zur Anforderungsermittlung (Use Cases, User Stories etc.) und Usability mit Mock-ups und Kollaborationstools
  • Unterstützung bei der Erstellung von Software-Dokumentationen (Modelle, Prozesse und Anforderungsdokumentation)
Durch Beratung und Unterstützung konnten die Product Owner die ersten Anforderungen im Backlog strukturieren und in die ersten Sprints mit dem Entwicklungsteam gehen.

Projektleitung & Anforderungsanalyse – Anforderungs- und Lösungskonzept für eine Web-Anwendung einer Bundesbehörde

Fernstraßen-Bundesamt
Das Beratungsprojekt hatte das Ziel, eine Empfehlung für die Realisierung einer Web-Anwendung für eine Bundesbehörde zu erstellen. Die Web-App sollte die Aufgabenbearbeitung effizienter gestalten, Fehler reduzieren und den Antragsprozess digitalisieren. Ziel war es, die Prüfung und Verwaltung von Dokumenten zu erleichtern und die internen Abläufe zu optimieren. In der Rolle als Projektleiterin für die Erstellung des Anforderungs- und Lösungskonzepts (Afo-LK) lag die Verantwortung auf der Anforderungsanalyse sowie auf der Betrachtung der Machbarkeit im Hinblick auf eine anschließende agile Entwicklung.
  • Leitung des Projektteams mit einer Größe von neun Personen und Koordination der Projektaktivitäten
  • Durchführung von Workshops zur Vision- und Zieldefinition sowie zur Anforderungsanalyse und -erhebung (mit Kollaborations-Boards und Confluence)
  • Dokumentation und Strukturierung der Anforderungen als Grundlage für die nachfolgende agile Entwicklung (Prozess-Dokumentation, Use-Case-Diagramm, Anforderungsdokumentation)
  • Abstimmung und Zusammenarbeit mit Agile Experts zur Eignung des Vorhabens für eine agile Entwicklung
Durch Beratung und zielorientierte Leitung des Projektteams wurde eine agile Umsetzungsempfehlung entwickelt, die eine effizientere Bearbeitung der Anträge und eine Reduktion der Fehlerquote bei der Dokumentenprüfung und -verwaltung ermöglicht. Das Anforderungs- und Lösungskonzept bildet die Grundlage für die nachfolgende agile Entwicklung.

Anforderungsanalyse – Lastenhefterstellung für ein steuerliches Meldeverfahren

Bundeszentralamt für Steuern
Ein Bundesamt wurde bei der Erstellung eines umfassenden Lastenhefts unterstützt. Das Projekt umfasste die Einführung eines neuen Meldeverfahrens für die Kapitalertragsteuer auf Dividenden aus Aktien und Hinterlegungsscheinen. Ziel des Verfahrens ist es, mithilfe eines Datenabgleichs Missbräuche bei der Dividendenbesteuerung und der Erstattung einbehaltener Kapitalertragsteuer auf Aktien, Genussscheine, Wandelanleihen etc. zu verhindern. Ziel des Projekts war es, die Anforderungen klar zu definieren und eine solide Grundlage für die Systementwicklung zu schaffen.
  • Beschreibung von Stakeholdern und Zielen
  • Unterstützung bei der Spezifikation und Dokumentation von Geschäftsprozessen
  • Ableitung von Anwendungsfällen
  • Unterstützung bei der Erstellung von Systemkontext- und Anwendungsfalldiagrammen
  • Durchführung von Usability-Workshops zur Anforderungsanalyse und -definition u. a. mit Mock-ups
  • Unterstützung bei der Spezifikation von fachlichen Anforderungen
  • Beratung in der Nutzung von DOORS
Die projektspezifische Fachlichkeit konnte schnell angeeignet werden, sodass der Kunde bei der Anforderungserfassung und Dokumentation gezielt beraten wurde. Die Zusammenarbeit wurde vom Kunden sehr positiv bewertet.

Agile Beratung – Etablierung agiler Arbeitsweisen in einem crossfunktionalen Team einer Bundesbehörde

ITZBund
Im Rahmen des verstärkten Einsatzes agiler Methoden in der Softwareentwicklung wurde bei einer IT-Dienstleistungsbehörde des Bundes ein crossfunktionales Team zur fortlaufenden Etablierung agiler Arbeitsweisen gegründet. In diesem ca. 12-köpfigen Team aus Mitarbeitenden der Behörde und externen Beratenden erfolgte über sechs Monate die Unterstützung bei diversen Tätigkeiten.
  • Durchführung von Zertifizierungsprüfungen bei besonders guten agilen Projektvorhaben (Feststellung, inwiefern Agilität und Scrum gelebt werden)
  • Austausch mit Projektteams über Good Practices in der agilen Entwicklung nach Scrum
  • Konzeption, Organisation und Durchführung von Präsenz- und Online-Workshops
  • Zusammenarbeit mit Scrum Master (z. B. Durchführung von Retrospektiven)
  • Analyse des Einsatzes agiler Methoden innerhalb der Behörde
  • Entwicklung einer Wissensmanagement-Plattform zum Thema agile Methoden, Praktiken und Behördenspezifika
Zum Zeitpunkt des Ausscheidens befasste sich das Team mit der eigenen Skalierung, um dem steigenden Bedarf und der wachsenden Nachfrage nach agiler Beratung gerecht zu werden. Durch Workshops, Schulungen und kontinuierlichen Austausch konnte der Stellenwert von Agilität innerhalb der Behörde deutlich erhöht werden.

Anforderungsmanagement – Fachliches Konzept für ein KI-gestütztes Identifikationssystem für Schutzrechte

Generalzolldirektion
Ein Beratungsprojekt einer Bundesbehörde zielte darauf ab, mithilfe von Künstlicher Intelligenz Rechtsverletzungen von Markenschutzrechten anhand von Fotos zu erkennen. Ziel war es, die Erkennung und Verfolgung von Markenrechtsverletzungen zu verbessern und zu beschleunigen. In der Rolle als Anforderungsmanagerin lag die Verantwortung auf der Erstellung des fachlichen Teils des Anforderungs- und Lösungskonzepts (Afo-LK).
  • Ermittlung der Vision und Ziele des Projekts
  • Erstellung von KI-Anwendungsfällen
  • Grobe Anforderungserfassung sowie deren Strukturierung und Dokumentation
  • Beratung zum Thema Usability und Erstellung von Mock-ups für das IT-System

Anforderungsmanagement – Lastenhefterstellung zur Digitalisierung eines internationalen Prozesses

Generalzolldirektion
Im Rahmen eines Projekts einer Bundesbehörde mit dem Ziel, einen internationalen und papiergebundenen Prozess zu digitalisieren, wurde ein Lastenheft erstellt. Die Rolle war die der Anforderungsmanagerin.
  • Prozessanalyse und Unterstützung bei der Prozessmodellierung
  • Schneiden des Prozesses in Anwendungsfälle
  • Durchführung von Kunden-Workshops zur Anforderungsanalyse und Datenerhebung
  • Erstellung von Mock-ups und Aktivitätsdiagrammen für die Anwendungsfälle
  • Analyse und strukturierte Dokumentation von fachlichen Anforderungen und Qualitätsanforderungen im Lastenheft
  • Qualitätssicherung des Lastenhefts
  • Unterstützung bei der Datendokumentation

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