23.04.2026 aktualisiert

**** ******** ****
verifiziert
Premiumkunde
20 % teilweise verfügbar

R&D-Coach, Projektleiter, technischer Interim-Manager, Hochspannungsexperte, Ansys-Simulationen

Bern, Schweiz
Deutschland +2
info: Deutschland, Österreich, Schweiz
Dr. rer. nat., Diplom-Physiker
Bern, Schweiz
Deutschland +2
info: Deutschland, Österreich, Schweiz
Dr. rer. nat., Diplom-Physiker

Profilanlagen

Lebenslauf - Reinhard Müller-Siebert - 240116 tIM.pdf
Resume - Reinhard Müller-Siebert - 240209 tIM.pdf
Interactive Resume - Reinhard Müller-Siebert - 240917 - tIM.pdf
Interaktiver Lebenslauf - Reinhard Müller-Siebert - 240917 - tIM.pdf

Skills

InnovationAutoCADData AnalysisOptikEntscheidungen TreffenKommunikationWettbewerbsanalyseSteuerungstechnikMicrosoft Dynamics NavHochspannungEnterprise Resource PlanningFührungskompetenzLtspiceMaschinenbauMathematicaProjektmanagementMicrosoft OfficeMicrosoft ProjectPhysikProdukt ManagementProduktanforderungenSimulationenVakuumtechnikPspiceLösungsorientiertAnsys
Ausbildungen:
CAS Innovation Product-Management - Kalaidos FH (10/2016 - 03/2017)
CAS Leitende Ingenieure - Kalaidos FH (03/2009 - 10/2009)
Erfolgreiches F&E-Projektmanagement - Swissmem (10/2006 - 12/2006)
Promotion in der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg, Schweiz (04/1998 - 02/2003)
Studium der Physik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn, Deutschland (10/1992 - 03/1998)

EDV-Kenntnisse:
MS-Project, MS-Navision, MS-Office,
Ansys Multiphysics,
PSpice, LTspice, Mathematica,
AutoCAD, Inventor,
ERP-Systeme: Bexio, Clubdesk
Programmiersprachen: Visual Basic, C, Steuerungen

Meine Persönlichkeit:
GERADLINIG
Menschen, die eindeutig und geradlinig handeln, sind mir wichtig. Denn ich bin selbst so.
ÜBERLEGT UND KLAR
Ich bilde mir meine Meinung überlegt und stehe dafür ein. Schwierige Entscheidungen begründe ich ausreichend, so dass sie klar und transparent sind.
LÖSUNGSORIENTIERT
Den Überblick behalte ich durch mein ausgeprägtes logisches, strategisches und vernetztes Denken. Dies hilft mir lösungsorientiert vorzugehen. Gemeinsam mit meiner vie-fältigen Erfahrung ist das die Grundlage für meinen bisherigen Erfolg.
OFFEN
Gegenüber neuen Dingen und Menschen bin ich offen. Meine Neugierde lässt mich über den Tellerrand blicken. Durch meine Ausgeglichenheit und Ruhe verliere ich die Realität nicht aus den Augen.
LEADERSHIP
Die Definition guter Ziele ist eine Kunst, die ich beherrsche. Sie sind individuell für jeden Mitarbeitenden und die erste Basis für das Leadership. Der zweite bedeutende Baustein ist meine Kommunikationsfähigkeit, die alle Beteiligten einbezieht – vom Monteur bis zur Ingenieurin.
PRAKTISCH
Ich bin ein Praktiker durch und durch. Mal „Hand anzulegen“ ist für mich eine Bereicherung, denn es eröffnet andere Perspektiven und führt damit oft zu überraschenden Lösungen.

Erfahrung

Berufserfahrungmehr als 10 Jahre
Freelancer seit2016

Sprachen

DeutschMutterspracheEnglischverhandlungssicher

Projekthistorie

Optimierung Funkenstreckenelektroden

Firma nahe Helsinki

Pharma und Medizintechnik

< 10 Mitarbeiter

Ausgangslage

Mein Kunde produziert in einem medizinischen Gerät durch eine Funkenstrecke Schockwellen. Die Schlüsselparameter der medizinischen Diagnostik variierte aber währenden Betriebs ausserhalb der tolerierbaren Grenzen. Es sollte herausgefunden werden, ob die Ursache in der Zündcharakteristik der Funkenstecke liegt und wenn ja welche Massnahmen zur Verbesserung führen.

Zusätzlich war der Abbrand der Elektroden sehr hoch und limitierte die Lebensdauer des Geräts. Es sollte ein besseres Material für die Elektroden gefunden werden.

Umsetzung

Für eine genaue Analyse des Geräts habe ich meinen Kunden eine simultane Messung der elektrischen Entladungs- und mechanischen Schockwellencharakteristik in einer statisch relevanten Anzahl vorgeschlagen. Er hat für vier unterschiedlichen Geräten bei jeweils hundert Entladungen die Spannungen an allen Elektroden und die Laufzeiten der Schockwellen aufgezeichnet.
Im ersten Schritt habe ich die Daten mit der Software Mathematica gesichtet und Schlüsselparameter wie Zündverzugszeiten, maximale Spannungen, Entladeinduktivität und Widerstand, effektive Entladungsenergie, Laufzeit der Schockwelle, die maximale Schockwellenamplitude und die maximale Amplitudensteigung der Schockwelle berechnet. Dabei wurden die Rohdaten umgeformt und im Zeitraum mit einem LeastSquare-Fit an einem selbst entwickelten theoretischen Modell angepasst.

Zur effizienten Auswertung alle 400 Datensätze habe ich ein Skript in Mathematica geschrieben. Diese lud alle Datensätze automatisch ein hat die oben genannten Schlüsselparameter extrahiert und die Ergebnisse in ein Excel-lesbaren Format abgespeichert. Mit diesen Ergebnissen habe ich Korrelation der unterschiedlichen Schlüsselparameter erstellt, um den Grund der grossen Fluktuation in der medizinischen Diagnostik einzugrenzen.

Obwohl die Zündverzugszeit stark variierte blieben alle Laufzeitmessungen der Schockwelle sehr konstant. Somit konnte das Entladungsverhalten als Grund für die hohe Variationen in der medizinischen Diagnostik ausgeschlossen werden.

Nach den Messungen wurde, auf mein Anraten, die existieren Elektrodenkonfigurationen aller vier Geräte vom Kunden fotografiert. Es stellten sich rgrosse Unterschiede in den Abständen zwischen den Elektroden heraus, die die teils grossen Zündverzugszeiten erklären.

Obwohl die grossen Zündverzugszeiten keinen Einfluss auf die medizinische Diagnostik haben, belasten sie die internen Komponenten und sollten vermieden werden. Ich habe zwei Konzepte erarbeitet, die mit möglichst geringen Modifikationen die Zündverzugszeiten stark reduzieren sollten. Die elektrischen Felder der Konzepte habe ich mit einer 3D-Simulation überprüft.

Der starke Abbrand der bisherigen Elektroden ist durch den Herstellungsprozess bestimmt, was ich nach intensiver Diskussion mit dem Hersteller herausfinden konnte. Für die Auswahl eines geeigneten Elektrodenmaterials muss das Stromlastintegral bekannt sein. Aus den gemessenen Spannungen wurden die Entladekreisparameter (Induktivität, Widerstand, Kapazität und maximale Spannung) mittels eines FIT im Zeitraum bestimmt. Mit diesen Parametern und einem LT-Spice-Modell konnte der Entladestrom und das Stromlastintegral berechnet werden. Somit konnte die voraussichtliche Lebensdauer der Elektroden für verschiedene Materialen angegeben werden.

Mit der Wahl des optimalen Materials und einer optimierten Form der Elektrodenspitze konnte die Lebensdauer der Elektrode um den Faktor 1.8 gesteigert werden. Ausserdem kann mit diesem Material eine reproduzierbare Form der Elektrodenspitze erreicht werden und ein Verarbeitungsschritt gespart werden.

Was ich erreicht habe:
  • Schlüsselwerte für die Analyse definiert.
  • Mathematica-Skript für die effiziente Analyse der grossen Datenmengen erstellt.
  • Nach dem Ausschlussprinzip die Quelle für die hohen Variationen eingeschränkt.
  • Zwei Konzepte entwickelt, um die Zündverzugszeiten zu reduzieren.
  • Mit Hilfe von LT-Spice-Modellen das Stromlastintegral bestimmt und damit die Lebensdauer der Elektroden für verschiedene Materialen abgeschätzt.
  • Durch Materialwechsel und optimierte Elektrodenform eine um 1.8 längere Lebensdauer erreicht.
Budget: 16'000 CHF

Machbarkeitsstudie zu einer elektrischen Fischbarriere

Nähe Lausanne (Schweiz)

Energie, Wasser und Umwelt

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung:

Der Kunde im Bereich Umweltingenieurwesen hatte den Auftrag, die Wanderung von Jungfischen durch die Wasserfassung für ein Kraftwerk zu verhindern. Dies soll durch eine elektrische Barriere, bestehend aus mehreren Elektroden mit unterschiedlich hohen Spannungen, geschehen. Sie soll eine annähernd lineare Steigerung des elektrischen Felds in Flussrichtung in der Wasserfassung erzeugen. Fische werden so davon abgehalten, in die Wasserfassung zu schwimmen. Da die Fische gegen den Strom fliehen sollen, dürfen sie nicht in die Galvanonarkose fallen, wie das bei elektrischen Barrieren üblich ist.

Zu klären war, ob die elektrische Barriere an der Wasserfassung realisiert und sicher betrieben werden kann. Im ersten Schritt habe ich ein realistisches Modell der Wasserfassung erstellt. Dabei musste ich zuerst alte Pläne digitalisieren.

Gefordert war eine annähernd gleiche elektrische Feldstärke im Wasser über die gesamte Querschnittfläche der Wasserfassung. Die Elektrodenkonfiguration sowie die Spannungen an den einzelnen Elektroden habe ich daraufhin in mehreren Iterationsschritten optimiert. So konnten die gewünschten Felder erreicht werden. Durch Massnahmen in der Konstruktion ist es gelungen, dass die Fische nicht an die überhöhten Felder direkt an den Elektroden schwimmen können.

Durch die Verwendung des Wechselstrom-Lösers habe ich die elektrischen Widerstände und Kapazitäten an jeder Elektrode berechnet. Diese Werte waren die Basis für ein Netzwerkmodell, das Elektroden und Generator vereinigte. Damit konnte ich für verschiedene Betriebsparameter die notwendige Generatorleistung berechnen.

Alle Anforderungen an die elektrische Barriere an der Wasserfassung habe ich durch das ausgearbeitete Konzept erfüllt.

Im Rahmen dieser Studie sollte auch geprüft werden, ob es bezüglich der Sicherheit Aspekte gibt, die eine Installation der elektrischen Fischbarriere verunmöglichen. Ich habe bei der Untersuchung nichts gefunden, was durch geeignete Massnahmen nicht gelöst werden könnte.

Die Investitionskosten für das vorgeschlagene Konzept habe ich durch Angebote und Preislisten abgeschätzt. Eine mögliche Wartung der elektrischen Barriere und die Höhe der laufenden Kosten habe ich ebenso analysiert.

Die Ergebnisse dieser Studie sind die Entscheidungsgrundlage für die Implementierung der elektrischen Fischbarriere an der Wasserfassung

Was ich erreicht habe:
  • Wasserfassung aus alten Plänen digitalisiert
  • Konfiguration und Geometrie der Elektroden optimiert
  • Spannungen an den Elektroden berechnet und Generator entsprechendausgelegt
  • Sicherheitsaspekte analysiert und Massnahmen zur Reduktion der Risikenerarbeitet
  • Investitions- und Betriebskosten abgeschätzt
  • Wartungsaufwand analysiert

Budget: 30'000 CHF

Analyse einer Funkenstrecke in einem kommerziellen Gerät

Firma in Finnland

Pharma und Medizintechnik

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung

Mein Auftrag war, ein medizinisches Gerät mit einer Schockwelle, die von einer schnellen Funkenstrecke ausgelöst wird, zu entwickeln. In dem Gerät sind mehreren Funkenstrecken verbaut, die mit einem zeitlichen Unterschied von ein paar Millisekunden zünden sollen.

Das vorhandene Design der Funkenstrecken und der damit verbundenen Hochspannungseinheit zeigte zwei unerwünschte Effekte, die zukünftig vermieden werden sollten.

Einerseits wurde die positive Spannung, die am Entladekondensator anlag, bei den Triggern der Funkenstrecke auf Erdpotential gezogen. Deshalb lag am negativen Anschluss des Kondensators die doppelte Spannung an. Dies führte zur Zerstörung der angeschlossenen elektronischen Komponenten. Die Analyse mit einer geometrischen elektrostatischen Simulation und einer dynamischen Simulation mit SPICE brachte Klarheit. Das Problem war das unvollständige Zünden der Funkenstrecke. Als einfache Lösung habe ich eine Neupositionierung der Trigger-Elektrode präsentiert, was den positiven Effekt mit Simulation untermauert. Für die Serienproduktion der Geräte habe ich eine robuste Halterung der Elektroden vorgeschlagen.

Der zweite unerwünschte Effekt, das gleichzeitige, aber ungewollte Zünden der benachbarten Funkenstrecken, habe ich auch mit einer SPICE-Simulation untersucht. Der oszillierende Charakter des Entladungsstroms führte zu einer Überbelastung eines zentralen Elements der Hochspannungseinheit. Eine bessere räumliche Trennung und Schirmung der Elektronik für die beiden Funkenstrecke habe ich als Lösung empfohlen.

Zurzeit sind die vorgeschlagenen Modifikationen in der Testphase.

Was ich erreicht habe:
  • Statisches und dynamisches Verhalten der Funkenstrecke simuliert
  • Verbesserte geometrische Anordnung der Elektroden vorgeschlagen
  • Modifikation der Hochspannungselektronik für verlässlichen Betrieb
Budget: 10'000 EUR

Ergebnisanalyse eines Durchschlags­­­tests

Firma im Raum Basel

Energie, Wasser und Umwelt

50-250 Mitarbeiter

Ausgangslage

Zwei Typen von Transformatorendurchführungen meines Kunden wurden einem speziellen Test unterzogen. Es wurde überprüft, wie sich die Durchführungen beim einem Durchschlag im Isolator verhalten und ob durch den Kurzschluss das Öl im Transformator in Brand geraten könnte.

Beide Durchführungstypen bestanden den Test nicht. Die Gründe für das Versagen der Durchführungen sollte ich mit Hilfe von Simulationen eruieren und, mit dem so erhaltenen Wissen, Verbesserungen erarbeiten.

Umsetzung

Für die Simulation der schnellen Vorgänge während des internen Durchschlags in der Durchführung habe ich LS-Dyna gewählt – ein explizite Simulationsmethode. Die Energie, die durch den Durchschlag in der Durchführung deponiert wird habe ich mit einer Ambient-Bedingung verwirklicht die mit eine Zustandsgleichung eines Gases gekoppelt ist. Die Idee dahinter ist, dass das Isolationsmaterial im Plasmakanal in einem gasförmigen Zustand befindet.

Die Energie im Plasmakanal wird durch die Gastemperatur repräsentiert. Diese habe ich mit einem komplexen Modell in LT-Spice berechnet, welches die verschiedenen zeitlichen Phasen des Funkenwiderstands detailliert darstellt. Da die Vorgänge recht schnell von statten gehen, und daher im umgebenden Isolationsmaterial die Temperatur kaum ansteigt, kann ein sehr grosses Temperaturreservoir angenommen werden. Die Wärmeleitung vom Plasma zum Reservoir habe ich mit einer konstante Schichtdicke berücksichtigt. Dies führt zu einer Plasmatemperatur von mehreren Tausend Kelvin die aber nach der ersten Viertel Periodendauer nahezu konstant bleibt. Dies in Übereinstimmungen von Beobachtungen in hochenergetischen Wasserdurchschlägen[1].

Der zeitliche Temperaturverlauf habe ich als Eingangsparameter in LS-Dyna für die Zustandsgleichung gesetzt. Um Zeit und Lizenzgebühren zu sparen, ist nicht die gesamte Durchführung modelliert worden sondern nur ein Abschnitt. Während ich für den Plasmakanal den Euler-Formalismus vorgesehen habe verwenden die Komponenten der Durchführung die  Lagrangian-Methode. Dies bedingte eine grosse Aufmerksamkeit für die Kopplung zwischen den beiden Regime.

Durch die Simulation konnte das beobachtete Versagensverhalten grob reproduziert werden. Somit konnte ich Massnahmen vorschlagen, die die Wahrscheinlichkeit des Versagen minimieren würden. Zusätzlich habe ich Testparameter im Rahmen der gegeben Textbedingungen gefunden, die einen erfolgreichen Test wahrscheinlicher machen sollten.

Was ich erreicht habe:
  • Plasmatemperatur aus Testparameter berechnet
  • LS-Dyna-Modell der Durchführung simulierterstellt
  • Euler-, Lagrangian-Methode und deren Kopplung erstellt
  • Verbesserungsprinzip und optimierte Testparameter vorgeschlagen
Budget: 14'000 CHF
 
[1] R. Zange – Anwendungsbezogenes Prozessmodel der Wandlung elektrischer Energie in Energie des Leistungsschallimpulses – Dissertation Universität Magdeburg (2000)
  •  

Interim CTO / Head of Engineering

Nähe Chur

Industrie und Maschinenbau

< 10 Mitarbeiter

Beschreibung

Ich habe die technische Gesamtverantwortung für ein Start-up-Unternehmen in der frühen Existenzphase (Post-Seek) übernommen. Dies beinhaltete strategische und operative Aspekte.

Auf der strategischen Seite habe ich den technischen USP neu ausgerichtet. Ziel war ein ausreichender Schutz der Technologie. Durch detaillierte Analysen der gesamten Technologie konnte ich den Bereich identifizieren, auf dem sich die Entwicklung konzentrieren sollte. Durch eine fokussierte Literatur- und Patentrecherche konnte ich die vorhandene Technologie mit einer neuen kombinieren. Durch Simulationen konnte ich das Potential dieser kombinierten Technik bestätigen.

Eine FTO (Freedom to Operate)-Analyse zeigte, dass der neue Ansatz patentierbar ist. Daraufhin habe ich die Erfindungsmeldung verfasst und die Zusammenarbeit mit einem renommierten Patentanwalt-Büro ich vorbereitet.
Für die technische Entwicklung des Unternehmens habe ich den Gesamtplan und das Budget erstellt. Daraus habe ich die notwendigen Massnahmen definiert und priorisiert.

Zur meinen operativen Aufgaben gehörte die experimentelle Überprüfung der neuen Technologie. Dazu habe ich ein Funktionsmuster entworfen und aufgebaut. Wichtig war mir, den richtigen Weg zwischen möglichst grosser Aussagekraft und den Einsatz möglichst geringer finanzieller Mittel zu finden. Die meisten Experimente habe ich selbst durchgeführt und ausgewertet. Die Ergebnisse bestätigten die Voraussagen aus den Simulationen.

Neben den technischen Aspekten habe ich das Unternehmen nach aussen vertreten, sei es vor der Kunden, Investoren, Pressvertreter und Interessierte. Ich habe verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten erodiert (Schweizerische und Europäische Innovationsprogramme) und für einen Antrag ans EIC (European Innovation Council) die Verantwortung der technischen und IP-Teile übernommen.

Für den Aufbau einer professionellen Entwicklungsabteilung habe ich die Jobprofile der notwendigen Mitarbeiter:innen definiert.

Was ich erreicht habe:
  • Strategische Ausrichtung analysiert und neu definiert
  • Neue technologische Ansätze mit Simulationen überprüft
  • FTO abgeklärt
  • Patentierung analysiert und vorbereitet
  • Gesamtplan für die technische Entwicklung erstellt (Budget, Zeit, Massnahmen, Prioritäten, Ressourcen)
  • Funktionsmuster entworfen, gebaut und getestet
  • Jobprofile für die neuen Mitarbeiter:innen in der Entwicklung erstellt
  • Effiziente und flexible IT-Umgebung implementiert
Teamgrösse: 4

Budget: 100'000 CHF

Beratung in Hochspannungsfragen

SELFRAG AG

Industrie und Maschinenbau

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung:
Mein Kunde wollte Beratung und Unterstützung für seine Entwicklungsteams in den Bereichen Hochspannung und Steuerung. Ziel war, eine langfristige und effiziente Entwicklung zu sichern.

Was ich erreicht habe:
  • Kernprozess mit über 30 Simulationen untersucht
  • Strategie für weniger Energieverluste definiert
  • Fehler bei Kundenanlagen in kurzer Zeit analysiert
  • Lösungen für jeden Fehler vorgeschlagen
  • Vergleichbare Lebensdauertests ermöglicht
  • Umfangreiche Design-Anleitung verfasst

Testimonial:
«Sehr kompetente Beratung in Hochspannungsfragen. Ar-beitspakete wurden stets wie vereinbart betreffend Funk-tion und Termin geliefert.»
Stephan Drittenbass, SELFRAG AG

Teamgrösse: 3

Budget: 100'000 CHF

Patentanalyse

Industrie und Maschinenbau

250-500 Mitarbeiter

Beschreibung:
Zwei Patente sollten daraufhin analysiert werden, ob sie die Geschäftstätigkeit des Kunden einschränken.
Ich habe abgeklärt, ob die im Patent vorgeschlagenen Vorgehensweisen für den Kunden interessant sind und wie die Patente gegebenenfalls umgangen werden könnten.

Was ich erreicht habe:
  • Festgestellt, dass die Patente nicht limitieren
  • Gleiche Funktion mit weniger Aufwand vorgeschlagen

Testimonial
«Die beauftragte Patentanalyse wurde sehr kompetent bearbeitet und die terminliche Vorgabe wurde perfekt eingehalten.»
Jürgen Kress

Teamgrösse: 1

Budget: 3'000 CHF

Kostenreduktion eines Hochspannungsgerätes

Industrie und Maschinenbau

250-500 Mitarbeiter

Beschreibung:
Für eine Produktfamilie sollte (unabhängig von der internen Entwicklung) das Einsparpotential verifiziert werden. Somit konnte der Kunde sich auf die Entwicklung mit der grössten Kostenreduktion fokussieren.

Was ich erreicht habe:
  • 28 Ideenvorschläge in vier Schlüsselmodulen erstellt
  • Einsparpotential bis zu 68% identifiziert

Testimonial:
«Optimale Unterstützung»
Daniel Zingg

Teamgrösse: 1

Budget: 6'000 CHF

Marktanalyse für Hochspannungskomponente

CONDIS SA

Energie, Wasser und Umwelt

50-250 Mitarbeiter

Beschreibung:
Der Kunde wollte sein Produktportfolio erweitern. Es sollte analysiert werden, in welchem Marktsegment die geplanten Investitionen am besten angelegt sind.

Was ich erreicht habe:
  • 8 Hauptsegmente ausgearbeitet
  • Die relative Grösse der Marktsegmente bestimmt
  • Die absolute Grösse des lukrativsten Marktes geschätzt
  • Aus 12 Mitbewerber die zwei wichtigsten identifiziert

Testimonial:
«CONDIS mandated Dr Müller-Siebert to benefit from his expertise and deep knowledge in the high-voltage segment within the context of a market analysis. He enriched it with an assessment of our technology versus existing ones, which we particularly appreciated. After its completion and presentation, he remained very open to discussion allowing us to further his findings.
Dr Müller-Siebert’s work has been helpful and will support CONDIS in its growth.»
Baptiste Vesy, CONDIS SA

Teamgrösse: 1

Budget: 8'000 CHF

Patentanalyse und Management-Tool

SELFRAG AG

Industrie und Maschinenbau

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung:
Ein grosses Portfolio bestehend aus über 100 Patenten in 15 Patentfamilien musste verwaltet werden. Zusätzlich sollte die monatliche Patentrecherche optimiert werden.
Ziel war, Kosten zu minimieren ohne Schutz einzubüssen.

Was ich erreicht habe:
  • Fünf Patentanmeldungen in 25 Länder analysiert
  • Algorithmus zur Kostenvorhersage erstellt
  • Excel-Datei als Management-Tool programmiert
  • Bei der Recherche die nichtrelevanten Patente halbiert

Testimonial
«Herr Dr. Müller Siebert hat unserer Patentaktivitäten orga-nisiert und ein transparentes Datensystem für unsere Pa-tent implementiert.»
Johannes Käppeler, SELFRAG AG

Teamgrösse: 1

Budget: 600'000 CHF

Verifikation einer flexiblen Klemme

Sefag Components AG

Energie, Wasser und Umwelt

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung:
Eine flexible Stromklemme für die Verbindung von Strom-schienen zum Energietransport sollte mit Hilfe von FEM-Simulationen geprüft und optimiert werden.
Die Kombination von Wirbelstrom-, thermischer und mechanischer Simulation ergab keine Komplikationen bei der Gleichgewichtstemperatur und der mechanischen Festigkeit im Kurzschlussfall.

Was ich erreicht habe:
  • Den Simulationsaufwand um 30% reduziert
  • Geometrie mit Multiphysik-Simulation optimiert
  • Mit Simulationen die Abschlusstest vereinfacht

Tesitmonial:
«Die Zusammenarbeit war stets lösungsorientiert und sehr angenehm. Der Kontakt offen und umgänglich. Die Einsatz-bereitschaft war sehr hoch.»
Jonathan Hausheer, Sefag Components AG

Teamgrösse: 4

Budget: 50'000 CHF

Projektleiter - Optische In-situ-Messung

Industrie und Maschinenbau

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung:
Für die industrielle Applikation in einem schwierigen Umfeld sollte ein optisches In-situ-Monitoring schneller Druckänderungen entwickelt werden. Dieses basiert auf einem Bragg-Gitter in einer Glasfaser. Die Laserwellenlänge wurde auf das Gitter geregelt. Eine Änderung der Gitterkonstante bewirkte
eine Variation in der Lichtreflektion.
Innerhalb eines KTI-Projekts mit der EMPA in Thun haben wir diese Methode entworfen. Zusätzlich entwickelten wir einen Auswertungsalgorithmus auf Basis des maschinellen Lernens.
Der Test mit einem Prototyp hat die Eignung dieser Methode bewiesen.

Was ich erreicht habe:
  • Projekt von Innosuisse akzeptiert
  • Team arbeitete effizient und eigenständig
  • Neuer technische Ansatz (Glasfaser und Akustik)
  • Anforderungen des Pflichtenhefts übertroffen
  • Kosten unterhalb des Budgets
  • Ein Patent angemeldet

Testimonial:
«He (Reinhard Müller-Siebert) was very professional and competent. The project ran on time, on budget and was considered by all parties as a success.»
Kilian Wasmer, EMPA

Teamgrösse: 5

Budget: 1'300'000 CHF

Strategische Roadmap für die Entwicklung

Industrie und Maschinenbau

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung:
Ziel dieser technischen Roadmap war verschiedene mögliche Wege der technischen Entwicklung für die nächsten fünf Jahre aufzuzeigen.
Ich habe zuerst die technischen Entwicklungsfelder in Bezug auf die aktuelle Firmenstrategie identifiziert und kategorisiert. Nach einem mehrstufigen Stage-Gate-Prinzip habe ich für jede Kategorie messbare Ziele (Gates) definiert. Danach schätzte ich die Zeit, personelle und finanzielle Ressourcen für die Zielerreichung ab (Stages). Alle Information wurden in einem MS-Projekt visualisiert. Verschiedene Szenarien aus der Roadmap habe ich mit dem Management besprochen.

Was ich erreicht habe:
  • 40 Projekte in sechs Entwicklungsbereichen erstellt
  • 160 messbare Ziele (Gates) definiert
  • Zeitplan, Kosten und Arbeit für 160 Ziele abgeschätzt
  • 18 von 40 Projekte wurden realisiert
  • Dauer bei 80% der ungesetzten Projekte richtig
  • Kosten bei 70% der ungesetzten Projekte richtig
  • Planung in MS-Project

Teamgrösse: 4

Budget: 7'000 CHF

Projektleiter - Neuer Hochspannungsgeneratortyp

Industrie und Maschinenbau

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung:
Ein neuer Generator sollte sich durch eine höhere Zuverlässigkeit und Kostenreduktion gegenüber der Vorgängermodelle auszeichnen.
Als erstes habe ich bei zwei unabhängigen Forschungsinstituten grundlegende Analysen verschiedener Generatorprinzipien in Auftrag geben.
Mit einem Funktionsmuster überprüfte mein Team und ich die Schlüsseleigenschaften und sammelte Erfahrung für den Bau des Prototyps. Dieser wurde im Rahmen eines Kundenprojekts entworfen und gebaut. Die ambitionierten Rahmenbedingungen des Projektes konnte ich einhalten.

Was ich erreicht habe:
  • Verzögerung des Projekts um nur einen Monat
  • Kostenabweichung vom Budget weniger als 20%
  • Effiziente Projektkontrolle durch neue Methoden
  • Zwei externe Teampartner evaluiert und integriert
  • Hochbelastete Komponenten von 18 auf 6 reduziert
  • Kaskade arbeitet bis 250kV einwandfrei
  • Neuer 30kW-Konverter in Spezifikation
  • Geeignete Lieferanten evaluiert
  • Testumfang durch Simulationen reduziert
  • Sicherheitseinrichtung patentiert

Teamgrösse: 7

Budget: 1'000'000 CHF

Projektleiter - EMV-Zertifizierung

SELFRAG AG - KERZERS Spin-off eines R&D-Projekts der Ammann Schweiz AG
Beschreibung:
Eine Hochleistungsimpulsmaschine ist eine grosse Quelle von elektromagnetischen Störungen (40 GA/s und 30 TV/s). Für eine Laboranwendung musste diese den Anforderungen für die EMV im industriellen Umfeld genügen. Ausserdem durfte die interne Steuerung, insbesondere die Sicherheitssteuerung, nicht durch die Störungen beeinflusst werden.
Um das zu erreichen habe ich konsequent auf optische Sensoren im hoch exponieren Bereichen gesetzt. Ausserdem habe ich die Schirmung angepasst. Die einzelnen Schritte Ausgewählte Projekte wurden durch interne Emissionsmessungen überprüft und dann die abschliessenden Messungen in einem zertifizierten Labor begleitet.
Trotz der von mir gewählten Massnahmen war die Maschine für den Benutzer einfach und sicher zu bedienen.

Was ich erreicht habe:
  • Maschine erfüllte die EN 61326-1
  • Keine EMV-induzierte Notstopps der Steuerung
  • Randbedingungen (Dimension, Kosten) eingehalten
  • Generelle Regeln für senkten die Entwicklungskosten nachfolgenden Maschinen
  • Geräte für die interne Emissionsmessungen evaluiert und beschafft

Teamgrösse: 2

Budget: 100'000 CHF

Projektleiter - Flexibler Generator

Industrie und Maschinenbau

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung:
Für die Prozessentwicklung war ein flexibler Generator und der kontinuierliche Betrieb notwendig.
Der Generator musste in folgenden Parametern flexibel sein: Spannung, Energie pro Puls und Induktivität. Die Parameter sollten unabhängig einstellbar sein. Deswegen habe ich den Generator so entworfen, dass Spannungen (40kV - 200kV), Kapazität (2.5nF - 75nF) und Stufenzahl (2 - 4) über die Steuerung gewählt werden konnte.
Weiterhin habe ich ein neues Konzept für die Förderung der zu behandelten Materialien erstellt und umgesetzt, ein metallisches Förderband, das gleichzeitig als Gegenelektrode dient.

Was ich erreicht habe:
  • Anlage ist Basis von über 50 neuen Kundenprozessen
  • Prototyp nach zwei Änderungen in Produktionsbetrieb
  • Inbetriebnahme nach sieben Monaten
  • Abweichung vom Budget unter 20%
  • Eigenständig arbeitendes Projektteam
  • Effiziente Skype-Meetings mit externen Partnern
  • Designphase durch Simulationen verkürzt
  • Generatorparameter in 15 Sekunden eingestellt
  • Steigerung der Prozesseffizienz durch Fördersystem

Teamgrösse: 6

Budget: 400'000 CHF

Projektleiter - Schnelles Analysesystem

Industrie und Maschinenbau

10-50 Mitarbeiter

Beschreibung:
In Hochleistungsimpulsmaschinen wird jeder Puls analysiert. Bisher stand ein System aus PC, Messkarte und einer selbstgeschriebenen Software zur Verfügung. Dieses System war nicht industrietauglich.
Eine spezielle Hardware habe mein Team und ich mit einem industriellen Partner entwickelt. Ein von mir entwickelter Algorithmus in der neuen Software garantierte eine effizientere Auswertung. Das neue System wurde von mir einem ausgiebigen und erfolgreichen Test unterzogen und wird jetzt industriell eingesetzt.

Was ich erreicht habe:
  • Wird in allen Kundenanlagen verwende
  • Hardware und Software entwickelt
  • Herstellkosten im Budget
  • Robuster Auswertungsalgorithmus
  • Externer Entwicklungspartner ohne Exklusivitätsrechte
  • Detailliertes Lastenheft definiert (49 Abschnitte)
  • Abschlusstest nach 10 Monaten Entwicklung

Teamgrösse: 5

Budget: 200'000 CHF

Optisch detektierte Magnetresonanz in festem Helium

Öffentlicher Dienst

50-250 Mitarbeiter

Beschreibung:
Der elektrische Einfluss des Elektronenspins von Cäsium sollte in einer festen Heliummatrix mit optisch detektierter Magnetresonanz gemessen werden.
Dazu habe ich eine kompakte Druckzelle für einen Kryostaten entworfen, die sehr strenge elektrische, magnetische, optische und mechanische Anforderungen genügte. Der Strahl des Anregungslasers musste speziell geführt werden, damit das Streulicht das schwache atomare Emissionslicht nicht überblendete.
Ich habe transparente Elektroden entwickelt, die das geforderten homogene elektrische Feld sicherstellten.
Damit die Fenster bei einem Druck bis 30 bar und während der Abkühlung auf 1.6K dicht blieben, habe ich verschiedene Dichtmaterialien getestet.

Was ich erreicht habe:
  • Unmagnetischen Druckzelle für 30 bar entworfen
  • Fenster in Zelle dicht bei 1.6 K und 30 bar
  • Temperatur im Druckzelle auf 10-6 stabilisiert
  • Transparente Hochspannungselektroden entwickelt
  • Mit Ray-Tracing-Software das Streulicht reduziert
  • Detektionssystems durch APD verbessert
  • Hardware für PID-Regler entworfen und optimiert
  • Bedienung des Kryostaten stark vereinfacht

Teamgrösse: 3

Budget: 700'000 CHF

Portfolio


Kontaktanfrage

Einloggen & anfragen.

Das Kontaktformular ist nur für eingeloggte Nutzer verfügbar.

RegistrierenAnmelden