16.01.2024 aktualisiert

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Experte für 3D-Computer-Vision und Echtzeit-Signalverarbeitung

Darmstadt, Deutschland
Deutschland
Diplom-Informatiker
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Diplom-Informatiker

Profilanlagen

Diplomurkunde.pdf
2005_paper_medizinische_bildverarbeitung.pdf
2007_paper_intelligent_vehicles.pdf

Skills

JavaX86-ArchitectureForschungKünstliche IntelligenzAlgorithmus-EntwurfAutomatische NummernschilderkennungApple MacARM ArchitekturComputer VisionBoost (C++ Libraries)C++KalibrierungCmakeCUDABeratungLinuxEmbedded C++FfmpegGeoreferenzierungBildverarbeitungInfrastrukturInterprozesskommunikationJSONMQTTMehrprozessorsystemIp-KamerasObjekterkennungQt (Software)SensorsystemenEchtzeitsimulationSensorfusionAutonome FahrzeugeEchtzeitsystemeGpu ProgrammingVerkehrssicherheitOptimization Algorithms3d-MesstechnikEchtzeitdaten
Geboren am 24.12.1980 in Koblenz, absolvierte Richard Arndt im Zeitraum 10/2001 bis 03/2006 sein Informatik-Studium am Institut für Computervisualistik der Universität Koblenz-Landau, welches er mit Auszeichnung als Jahrgangsbester abschloss.

Sowohl über seine Diplomarbeit bei der damaligen DaimlerChrysler-Forschung in Ulm als auch über seine Festanstellung bei der Forschung- und Vorausentwicklung der Robert-Bosch GmbH in Hildesheim erlangte Richard Arndt tiefe Einblicke in Fahrerassistenzsysteme, insbesondere in die Entwicklung von Stereo-Video-Steuergeräten für Notbremsfunktionen. 

Es folgte der Start in die Selbstständigkeit durch Gründung einer GmbH im Jahr 2010 sowie durch Gründung der rialgo realtime systems GmbH & Co. KG im Jahr 2013, deren Geschäfte er bis heute führt. Durch beratende Tätigkeiten im Verkehrssicherheitssektor erfolgte eine zunehmende fachliche Fokussierung auf das Themenumfeld intelligente Infrastruktur, welche dazu beitrug, dass die rialgo KG im Jahr 2018 die Ausschreibung zur Implementierung des Echtzeit-Stereo-Video-Objekterkennungssystems des Testfelds Niedersachsen für sich gewinnen konnte.

Erfahrung

Berufserfahrungmehr als 10 Jahre
Freelancer seit2010

Sprachen

DeutschMutterspracheEnglischverhandlungssicher

Projekthistorie

Forschungskreuzung Braunschweig : Realisierung des Gewerks "Software" für DLR-Forschungsinfrastruktur der „Anwendungsplattform Intelligente Mobilität (AIM)“

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Öffentlicher Dienst

>10.000 Mitarbeiter

Eigenverantwortliche Entwicklung von C/C++ Software-Komponenten zur Vernetzung bereitgestellter Off-the-Shelf-Hardware-Komponenten zu einem Echtzeit-Sterreo-Video-Sensor-Verbundsystem
  • Erstellung Hardwarekonzept für Messsystem-Aufbau an mehrspuriger und hochfrequentierter Kreuzung in Braunschweiger Innenstadt
  • Erstellung Hardwarekonzept für zugehörige mobile Aufbauten zur Durchführung von Messkampagnen
  • Festlegung zu beschaffender Kameras, Objektive und NIR-Beleuchtung
  • Festlegung zu beschaffender Server-Rechentechnik
  • Übertragung Systemarchitektur für Signalverarbeitung und Objekterkennung des Testfelds Niedersachsen auf innerstädtischen Anwendungsfall
  • Implementierung C/C++Software zum Bilddateneinzug und zur Belichtungsregelung
  • Integration Kaskadenklassifikator zur Erkennung von Fußgänger- und Fahrradfahrer-Bildbereichen auf Basis bereitgestellter Trainingsdaten
  • Konzeption und Implementierung erweiterter Einrichtverfahren für Stereo-Video-Sensoren auf Basis hochgenauer digitaler Karten
  • Weiterentwicklung des Verfahrens zur Detektion und Verfolgung von Objekten zur Anwendung in Mischverkehrsszenarien (Fahrzeuge, Fußgänger, Fahrradfahrer)
Betreuung der DLR-Großforschungsanlage nach Abschluss der Implementierungsarbeiten über Wartungsverträge.

Weitere Informationen zur Forschungskreuzung:
https://emmett.io/article/anwendungsplattform-intelligente-mobilitaet-aim-braunschweig

Weitere Informationen zu den AIM mobilen Aufbauten:
https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/forschungsinfrastruktur/grossforschungsanlagen/aim-mobile-aufbauten

Testfeld Niedersachsen : Realisierung des Gewerks "Software" für DLR-Forschungsinfrastruktur

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Öffentlicher Dienst

>10.000 Mitarbeiter

Eigenverantwortliche Entwicklung von C/C++ Software-Komponenten zur Vernetzung bereitgestellter Off-the-Shelf-Hardware-Komponenten zu einem Echtzeit-Stereo-Video-Sensor-Verbundsystem
  • Erstellung Hardwarekonzept für stationären Messsystem-Aufbau an der A39 (Autobahnkreuz Königslutter/Braunschweig) sowie zwei zugehöriger mobiler Aufbauten zur Durchführung von Messkampagnen
  • Festlegung zu beschaffender Kameras, Objektive und NIR-Beleuchtung
  • Festlegung von Mastabständen und Installationshöhen zur Erzielung geforderter Messgenauigkeit
  • Festlegung zu beschaffender Server-Rechentechnik
  • Erstellung Systemarchitektur für Signalverarbeitung und Objekterkennung
  • Implementierung C/C++Software zum Bilddateneinzug und zur Belichtungsregelung
  • C++-Implementierung sämtlicher Stereo-Video-Bildverarbeitungsalgorithmen OHNE Rückgriff auf Open-Source-Bibliotheken (z.B. OpenCV)
  • Konzeption und Implementierung Einrichtverfahren sowie Online-Kalibrierung für Stereo-Video-Sensoren
  • Implementierung neuartiges Verfahren zur Detektion und Verfolgung von Objekten in nahezu beliebig großen Arealen OHNE Einsatz von Cloud-Computing 
Betreuung der DLR-Großforschungsanlage nach Abschluss der Implementierungsarbeiten über Wartungsverträge.

Weitere Informationen zum Testfeld Niedersachsen (A39 Königslutter/Braunschweig):
https://emmett.io/article/testfeld-niedersachsen-fuer-automatisierte-und-vernetzte-mobilitaet

Road-Capturing-Unit Software für das DLR-Projekt U-Shift 33

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Öffentlicher Dienst

>10.000 Mitarbeiter

Eigenverantwortliche Entwicklung von C/C++ Software-Komponenten zur Weiterentwicklung bestehender mobiler Aufbauten des Testfelds Niedersachsen, so dass diese als Road-Capturing-Units (RCUs) für das Managed Automated Driving (MAD) verwendet werden können
  • Weiterentwicklung Objekterkennungsverfahren zur Handhabung innerstädtischer Mischverkehrsszenarien im Niedergeschwindigkeitsbereich mittels infrastruktureller Stereo-Video-Sensorik
  • Entwicklung von Schnittstellen zur Bereitstellung georeferenzierter 3D-Daten an U-Shift Fahrzeug mit niedriger Latenz
  • Entwicklung von MQTT-Schnittstellen zur Anbindung von RCUs an Remote-Operating-Leitstände
  • Entwicklung eines Monitoring-Subsystems zur Status-Überwachung von RCUs


Weitere Informationen zum U-Shift-Fahrzeugkonzept:
https://verkehrsforschung.dlr.de/de/projekte/u-shift

Mobiles stereoskopisches Kennzeichen-Lesesystem für mobile Enforcement Applikation

Unternehmen im Verkehrssicherheitstechnik Bereich

Sonstiges

1000-5000 Mitarbeiter

Im Rahmen einer Ausschreibung für ein Umfelderfassungssystem, welches in der Lage ist, Kennzeichen von einem behördlichen Kontrollfahrzeug aus zu lesen, wurde ein Funktionsmuster entwickelt, welches auf Basis von Stereo-Video-Bildströmen Objekte von einer mobilen Plattform aus detektiert und zielgerichtet in hoch aufgelösten Bildfolgen Algorithmen zur maschinellen Kennzeichenlesung anwendet.

Für die Umsetzung wurde ein Objektdetektionssystem realisiert, welches ausgehend von einer Fahrbahnoberflächenrekonstruktion Fahrzeuge 3-dimensional mit einer Frequenz von ca. 12 Hz  erfasst. Das Lesen der Kennzeichen erfolgt in Bilddatenströmen mit einer Auflösung von ca. 9 Megapixel. Durch aktive nah-infrarot Beleuchtung, spezielle Objektive sowie eigens entwickelte Software zur Belichtungssteuerung werden diese Bilddatenströme bestmöglich für die maschinelle Kennzeichenlesung bei allen Witterungsbedingungen vorkonditioniert. Detektierte Objekt-Fronten bzw. Heck-Ansichten aus der Stereo-Video-Objekterkennung werden in das hoch aufgelöste Bildmaterial überführt, so dass kleine Bildausschnitte kontinuierlich nach Kennzeichen durchsucht werden können.

Die Umsetzung als scannendes System ermöglicht auch bei eingeschränkten Sichtbedingungen (insbesondere Niederschlag bei Nacht oder Gegenlichtsituationen) sowie hohen Differenzgeschwindigkeiten die Detektion von Kennzeichen. Die Umsetzung erfolgte bereits im frühen Entwicklungsstadium auf Basis einer virtualisierten
Testumgebung und der Auswertung aufgezeichneter Messdaten. Für die Optimierung des Laufzeitverhaltens im Echtzeit-Betrieb wurde auf Icinga-basierte Monitoring-Komponenten zurückgegriffen.

Die Realisierung erfolgte auf Basis eines Automitive-tauglichen Embedded-PCs-Systems. Für die stereoskopische Bildakquisition wurden GigE-Vision-Kameras eingesetzt, deren softwaretechnische Integration ebenfalls Bestandteil des Projekts war. Sämtliche C++-Algorithmen zur Stereo-Video-Signalverarbeitung und automatischen Kalibrierung des Messsystems sowie für das nachgelagerte Objekt-Tracking wurden eigenverantwortlich In-House realisiert. Die Partitionierung des Signalverarbeitungssystems in mehrere wiederverwertbare ausführbare Hintergrunddienste erfolgte auf Basis eines Shared-Memory-basierten Interprozess-Kommunikationssystems.

Anwendungsplattform Intelligente Mobilität (AIM) : Initialer Aufbau der Forschungskreuzung Braunschweig sowie zugehöriger mobiler Aufbauten

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Öffentlicher Dienst

>10.000 Mitarbeiter

Entwicklung von C/C++ Software-Komponenten (in Unterbeaufragung) für DLR-Großforschungsanlagen zur Erfassung von Straßenverkehrsobjekten
  • Konzeption und Implementierung von Echtzeit-Signalverarbeitungsalgorithmen zur Fusionierung von Mono-Video- und Radar-Daten
  • Implementierung von Objekterkennungsverfahren auf Basis Mono-Video-Radar-Fusionssensoren, die motorisierte Verkehrsteilnehmer von mehreren Standorten aus synchron beobachten
  • Implementierung von Ausgabeschnittstellen zur Bereitstellung von 3D-Trajektorien-Daten über SQL-Datenbanken
  • Implementierung von Echtzeit-Visualisierungen detektierter Objekte in Kamerabildern für Web-Applikationen mittels FFMPEG
  • Implementierung Nagions/Icinga Monitoring-System zur kontinuierlichen Überwachung von Linux-Server-Clustern, auf denen Echtzeit-Algorithmen ausgeführt werden
  • Konzeption und Implementierung von Stereo-Video-Signalverarbeitungsalgorithmen zur Detektion von Fußgängern und Radfahrern als zusätzliches Subsystem
  • Mitwirkung an Konzeption von mobilen Aufbauten, so dass Verfahren zur Signalverarbeitung und Objekterkennung auf integrierter Linux-Rechentechnik angewendet werden können


Weitere Informationen zur Erstausprägung der Forschungskreuzung:
https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/forschungsinfrastruktur/grossforschungsanlagen/aim-forschungskreuzung

Mulit-Kamera-System zur Echtzeit-Signalverarbeitung für behördliche Kontrollaufgaben

Unternehmen im Verkehrssicherheitstechnik Bereich

Sonstiges

1000-5000 Mitarbeiter

Zur automatisierten Detektion und Vermessung von Fahrzeugen im Straßenverkehr wurde die Softwaretechnische Infrastruktur für ein Multi-Kamera-System zur Echtzeit-Signalverarbeitung realisiert.

Als Rechenplattform wurde ein Verbund aus passiv gekühlten Embedded-PC eingesetzt, um die eingehenden Daten energieoptimiert verteilt auszuwerten. Basierend auf dem IoT-Protokoll MQTT wurde ein Interprozess-Kommunikations-System erstellt, welches Massendaten über Shared-Memory-Datenkanäle transportiert und symbolische Information über TCP/IP. Das Embedded-System empfängt kontinuierlich 3 hoch-aufgelöste Bilddatenströme mit einer Taktrate von jeweils 25 Hz sowie Daten einer Zeilenkamera mit 400 Hz. Ergänzend dazu werden Radar-Daten mit einer Update-Rate von 100 Hz empfangen und zusammen mit den Daten der Zeilenkamera online ausgewertet, um im Falle der Detektion eines relevanten Ereignisses Bilddaten der 3 hochauflösenden Kameras weiterzuverarbeiten, die in flüchtigen
Shared-Memory-Puffern über einen festen Zeitraum vorgehalten werden. Shared-Memory-Datenpakete werden zwischen den zum Einsatz kommenden Embedded-PC-Systemen in Abhängigkeit der konfigurierten Datenströme und
zu analysierenden Ereignisse on-Demand über generische Hintergrundprozesse repliziert.

Das System wurde mit einem Icinga-basierten Monitoring-System ausgestattet und einem Web-HMI. Das Systemdesign wurde so gewählt, dass zu einem späteren Zeitpunkt Java-Programme über denMQTT-Nachrichtenbus mit dem C++-basierten Subsystem zur Echtzeit-Signalverarbeitung gekoppelt werden können.

Stereo-Video-Objekterkennungsverfahren für ein kollisionsvermeidendes Kfz-Bremssystem

Robert Bosch GmbH, Corporate Research (Hildesheim)

Automobil und Fahrzeugbau

>10.000 Mitarbeiter

Umsetzung im Rahmen Entwicklungsingenieur-Tätigkeit im Bereich videobasierter Fahrerassistenzsysteme
  • Entwicklung eines hochrobusten und hochverfügbaren Stereovideo-Objektdetektors für Kfz-Sicherheitsanwendungen
  • Echtzeitfähige Implementierung der Bildverarbeitungsalgorithmen in C++, zum Teil auf seriennaher Hardware
  • Entwicklung einer Absicherungsmethodik
  • Mitwirkung an Aufbau eines Versuchsfahrzeugs (inkl. Referenzsensorik) für Erprobung des Stereo-Video-Objektdetektors
  • Entwurf und Umsetzung einer CAN-Bus-Schnittstelle
  • Bereitstellung und Erprobung des Detektors zusammen mit mehreren Automobilherstellern
  • Entwicklung weiterer C++-Bildverarbeitungsprototypen für Freiflächenerkennung und SLAM (Simultaneous Localization And Mapping)

Portfolio


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