Was macht ein IT-Auditor?
Ein IT-Auditor ist für die Überwachung und Überprüfung von Informationssystemen, IT-Prozessen und Sicherheitsstrukturen in Unternehmen zuständig. Ziel ist es, mögliche Risiken zu minimieren sowie externe und interne Richtlinien einzuhalten.
Das Wichtigste in Kürze
- IT-Auditoren prüfen IT-Systeme auf Sicherheit, Compliance und Effizienz
- Grundlage sind gesetzliche Vorgaben wie die DSGVO
- Sie arbeiten intern im Unternehmen oder extern als Berater
- Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt bei rund 60.000 Euro brutto
Berufsbild
IT-Auditoren sind in allen Branchen beschäftigt, in denen Informationstechnik benötigt wird. Als Kontrollinstanz und Qualitätswächter verfügen sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT-Anwendung, Datenschutz, Infrastruktur und Sicherheit. In Unternehmen kann diese Berufsgruppe sowohl als interner Angestellter, als auch als externer Freelancer beschäftigt werden.

Aufgaben und Tätigkeiten
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Der Hauptaufgabenbereich eines IT-Auditors besteht aus der Analyse von Informationssystemen innerhalb eines Unternehmens, um nötige Korrektur- oder Verbesserungsmaßnahmen ableiten zu können. Die Prüfkriterien können in Form von Frage- und Beobachtungstechniken sowie Dokumentationen und Checklisten analysiert werden. Gesetze, Verordnungen, ISO-Normen oder interne Zentralanweisungen dienen hier als Richtwerte.
Bei der Prüfung der Daten erkennt er bestenfalls bereits in der Anfangsphase Optimierungspotenziale zur Informationstechnik im Unternehmen. Die Ergebnisse der Prüfung teilt der IT-Auditor schließlich mit dem internen Management. Darüber hinaus können IT-Auditoren in Unternehmen auch als IT-Berater für strategische Prozesse, Organisation oder Projektmanagement fungieren.
Welche Aufgaben hat ein IT-Auditor?
- Analyse von Informationssicherheitskonzepten
- Prüfung von IT-Kontrollen und Berechtigungssystemen
- Bewertung von Datenschutzmaßnahmen
- Identifikation von Schwachstellen
- Erstellung von Prüfberichten
- Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen

Anforderungen und Kompetenzen
Um die nötigen Geschäftsprozesse durchzuführen, ist ein ein hohes Maß an IT-Know-how nötig, außerdem sind Programmiersprachen-Kenntnisse sind von Vorteil. IT-Auditoren benötigen fundierte Qualifikationen unter anderem in Systemadministration, Cloud-Computing und Compliance in der IT.
Aufgrund des hohen Maßes an Verantwortung im Unternehmen, ist das Pflichtbewusstsein ebenso wichtig wie die fachliche Kompetenz. Neben der Fähigkeit des abstrakten Denkens und analytischer Intelligenz besitzt der IT-Auditor außerordentliches Organisationstalent und eine rasche Auffassungsgabe, um komplexe Sachverhalte strukturieren zu können.
Da die Prozessprüfung mitunter Mitarbeiter-Befragungen beinhaltet, verfügt der IT-Auditor über gut ausgeprägte soziale Kompetenzen und kommunikative Fähigkeiten. Dabei hilft ihm ein ganzheitlicher Denkansatz, Kreativität und eine teamorientierte Denkweise.
Was muss ein IT-Auditor können?
- IT-Infrastruktur und Netzwerktechnik
- Informationssicherheitsmanagement
- Cloud-Architektur
- Analytisches Denkvermögen
- Objektivität und Integrität
- Kommunikationsstärke

Ausbildung und Voraussetzungen
Ein IT-Auditor durchläuft für gewöhnlich eine akademische Ausbildung. Er hat in der Regel ein Studium der Wirtschaftsinformatik und Informatik absolviert, kann jedoch mit entsprechenden Fortbildungen auch aus den Wirtschaftswissenschaften stammen. Ebenso vertreten sind Absolventen aus den Fächern Mathematik und Ingenieurwesen. Grundsätzlich kann der Weg über eine IT-Ausbildung oder ein Selbststudium möglich sein. Die erforderlichen Weiterqualifizierungen sind in diesem Fall sehr umfangreich. Mehrjährige Berufserfahrung ist in dieser Sparte oft unumgänglich.

Spezialisierung
Der IT-Auditor ist bereits eine Spezialisierungsform im Bereich Informatik. Die Vertreter des Berufsstandes können sich trotzdem im Laufe ihrer Karriere fortbilden und auf individuelle Branchen spezialisieren. Mit wachsender Berufserfahrung ist es ihnen zudem möglich, in der Unternehmenshierarchie aufzusteigen und Funktionen auf Managementebene wahrzunehmen. Data-Architekt oder Chief Digital Officer sind mögliche Berufe, denen der IT-Auditor auf höherer Ebene nachgehen kann.
Typische Branchen
IT-Auditoren sind in allen Berufszweigen angesiedelt, in welchen Informationstechnik angewendet wird. Da heutzutage kaum ein Unternehmen ohne IT auskommt, ist das Berufsbild nicht an bestimmte Branchen gebunden.
Gehalt
Das Gehalt ist im gehobenen Bereich anzusiedeln, unterscheidet sich jedoch von Branche zu Branche und kann je nach Unternehmen variieren. Grundsätzlich ist es möglich ein Einstiegsgehalt von etwa 51.300 Euro jährlich zu erzielen. Durchschnittliche Jahresgehälter bewegen sich im Bereich um die 60.000 Euro. Gutverdiener mit entsprechender Berufserfahrung erzielen ein Jahresgehalt von 70.500 Euro brutto und mehr.

Wie viel verdient ein IT-Auditor?
| Erfahrung | Gehalt |
| Einstieg | 51.300€ |
| Durchschnitt | 59.000€ |
| Top | 70.500€ |
Wie viel verdient ein selbstständiger IT-Auditor?
verlangen IT-Auditoren auf freelancermap durchschnittlich pro Stunde.
beträgt der Tagessatz hochgerechnet auf einen 8-Stunden-Tag.