Freelancer: Beste Wahl für Startups und Gründer

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Die Story klingt verlockend: Person X hat eine Idee und ist top motiviert, gründet ein Startup und ist erfolgreich. Den Traum vom eigenen Unternehmen verfolgen viele Gründer, doch so glatt wie hier läuft die Geschichte eher selten ab. Denn die meisten Jungunternehmer haben viel Motivation und wenig Geld – auf Dauer eine anstrengende Kombination, die an den Nerven zehren und die Geschäftsidee gefährden kann. So scheitern Gründer nicht selten daran, dass sie den finanziellen Aufwand ihres Startups unterschätzen und sich völlig überarbeiten, weil sie alles selbst erledigen wollen. Was Sie als Freelancer damit zu tun haben? Na, Sie sind die perfekte Besetzung für ein Startup-Team! Ist ein Gründer bereit Aufgaben zu delegieren, lohnt es sich in jedem Fall für ihn einen Freelancer anzuheuern und damit sein Startup auf Erfolgskurs zu bringen.

Darum lohnt sich ein Freelancer für Startups

Ein Freelancer bringt viele Eigenschaften mit, die für Startups Gold wert sind. Der Freelancer Kompass 2018 hat gezeigt, welche Eigenschaften einen erfolgreichen Freelancer ausmachen. Doch Gründer können mehr Vorteile genießen:

    • Fachwissen
Auf Platz 1 der wichtigsten Eigenschaften für einen erfolgreichen Freelancer ist mit 82,33 % das Fachwissen gelandet. Startups bestehen meist aus einem kleinen Kernteam, das die Gründer-Idee voll und ganz lebt. Jedes Mitglied hat seine ganz eigenen Stärken und Schwächen, um jeden Fachbereich abzudecken sind die Teams jedoch meist zu klein. Gründer sollten die Expertise eines Freelancers ausnutzen.

    • Erfahrung 
Arbeitserfahrung liegt mit 79,85 % auf Platz 2 der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Freelancer. Jungunternehmern fehlt die Erfahrung in der Regel noch – von einem „alten Hasen“ können Sie viel lernen. Einen versierten Freelancer ins junge Team zu holen bedeutet für ein Startup auch, auf eine große Ladung wertvoller Lebens- und Branchenerfahrung zugreifen zu können.

    • Netzwerk 
Ein gutes Netzwerk hält fast jeder zweite Freelancer (45,51 %) für eine der wichtigsten Eigenschaften. Das Netzwerk hat es damit auf Platz 3 geschafft und kann für einen Gründer ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum großen Erfolg sein. Freelancer haben einen guten Überblick über die Branche und kennen immer jemanden, der jemanden kennt. Damit werden Freelancer in Startups zum Vermittler und Problemlöser.

    • Home Office
Die meisten Freelancer brauchen im Unternehmen keinen eigenen Arbeitsplatz, sondern arbeiten von zu Hause aus. Das Home Office hat für junge Unternehmen vor allem den Vorteil, dass sie keine zusätzlichen Räumlichkeiten anmieten müssen und in der Regel auch kein zusätzliches Equipment für den Freelancer anschaffen müssen. Das spart wertvolle Ressourcen.

    • Flexibilität
Für Startups ebenfalls von Vorteil ist die große Flexibilität von Freelancern. Der Freelancer wird nicht fest angestellt, der Gründer muss ihn nicht versichern und kann damit eine Menge Geld sparen. Zudem wird er stundenweise oder für bestimmte Projekte engagiert. Er ist also genau dann zur Stelle, wenn er gebraucht wird und verursacht auch nur dann Kosten, wenn er gebraucht wird.

 

So überzeugen Sie Ihren Wunsch-Freelancer

Ist erstmal klar, bei welchen Aufgaben ein Freelancer das Startup unterstützen soll, kann die Suche beginnen. Um den Wunschkandidaten zu überzeugen, gilt es jedoch ein paar Regeln zu beachten. Denn laut Freelancer Kompass 2018 gibt es durchaus ein paar „No-Go’s“ bei Projektanfragen:
 

  • Passt die Anfrage nicht zum eigenen Profil, ist das für vier von fünf Freelancern (81,87 %) ein Grund, das Projekt abzulehnen. Gründer sollten also sehr genau definieren, was sie brauchen und welche Fähigkeiten der Freelancer haben muss. Nur so finden sie genau das, was sie suchen.

 

  • Über zwei Drittel (67,67 %) der Umfrageteilnehmer lassen sich von einem zu geringen Stundensatz abschrecken. Auch, wenn Startups in der Regel von wenig Geld „leben“ müssen, hat Qualität seinen Preis. Freelancer haben so viel zu bieten, dass man ihnen einen anständigen Stundensatz anbieten sollte.

 

  • Über die Hälfte der befragten Freelancer (53,39 %) halten unzureichende Projektinformationen davon ab, sich darauf einzulassen. Jungunternehmer sollten ganz genau formulieren können, was sie von einem Freelancer erwarten und was er leisten soll. Schwammige Formulierungen schrecken ab.

 

  • Für jeweils gut ein Viertel der Befragten sind eine unstrukturierte Mail (27,20 %) sowie eine unpersönliche Ansprache (25,82 %) absolute No-Go’s in Projektanfragen. Wie bei jeder Bewerbung gilt: Das Anschreiben sollte auf den Adressaten abgestimmt sein, Standardschreiben fliegen sehr schnell auf.

Fazit

Hat man sich als Gründer erst einmal damit angefreundet, auch wichtige Aufgaben aus der Hand zu geben und einem Experten zu überlassen, können Freelancer einen sehr wertvollen Beitrag zum langfristigen Erfolg leisten. Sie sparen viel Zeit und Geld und haben sicher auch den ein oder anderen Tipp parat, den man als junger Unternehmer sehr gut gebrauchen kann.

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Bild: © Gajus – shutterstock.com

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