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Razzia gegen Anonymous
20.06.2012

Razzia gegen AnonymousAuf Initiative der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt fanden am 12. und 13. Juni 2012 bundesweit Durchsuchungen in den Wohnungen mutmaßlicher Anonymous–Mitläufer statt.
Darunter wurden allein zehn der Durchsuchungsbeschlüsse in Hessen vollstreckt, wobei man unter anderem zahlreiche Notebooks, externe Festplatten, Karten–Lesegeräte und Mobiltelefone der Verdächtigen beschlagnahmte. Bereits seit Dezember 2011 wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt gegen insgesamt 106 Personen in dieser Angelegenheit ermittelt, so Oberstaatsanwalt Alexander Bade. Die Fälle in denen die Beschuldigten nicht in Hessen ansässig waren, wurden an die dafür jeweils zuständigen Staatsanwaltschaften weitergeleitet.

Hintergrund der Aktion war ein Chat-Aufruf zum Angriff gegen die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) im Dezember 2011 durch einen gewissen „AnonLulz“. Dieser sendete daneben auch den Link auf ein Skript mit, wodurch die Website der GEMA mit so vielen Anfragen gleichzeitig befeuert werden sollte, dass diese nicht mehr erreichbar sei. Am vorgegebenen Termin, dem 17. Dezember 2011 geriet die Seite so tatsächlich unter Dauerbeschuss. Um auf die Liste der Verdächtigen zu kommen reichte es womöglich bereits aus, nur auf den oben genannten Link zu klicken.

Der Vorwurf an die Verdächtigen lautet Computersabotage, was nach § 303 des Strafgesetzbuchs mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet werden kann. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler handelt es sich bei den tatsächlich Verdächtigen jedoch wie erwartet größtenteils um Jugendliche und Heranwachsende und nicht um die ermittelten Anschlussinhaber. In zahlreichen Fällen dürfte der Polizeibesuch deshalb wohl für Diskussionen im Familienkreis gesorgt haben. Alleine die Tatsache, dass die IP–Adressen der Angreifer rückführbar waren, betrachtet man als ein Indiz dafür, dass es sich bei den Beschuldigten nur um Anonymous–Mitläufer handelt. Auf dem Twitter–Account von „AnonGermany“ wurde bereits gemeldet, es seien „Unschuldige geraidet worden“. Daneben gab man dort Tipps zum richtigen Verhalten bei einer Hausdurchsuchung.

Quelle: www.spiegel.de
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