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Schweiz: Datenschützer will Internet-Firmen reglementieren | freelancermap Konkret - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler

 
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Datenschützer will Internet-Firmen reglementieren

08.03.2010

Datenschützer will Internet-Firmen reglementierenDer Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, will strengere Regeln für Internet-Unternehmen, die private Daten sammlen.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, will strengere Regeln für Internet-Unternehmen, die private Daten sammlen. Zugleich verschärft Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) ihre Kritik an dem Internet-Dienst Google Street View. Google will nach einem Medienbericht Möglichkeiten für Hausbesitzer schaffen, bei Street View Aufnahmen bereits vor der Veröffentlichung im Netz löschen zu lassen.

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Vorratsdatenspeicherung für unzulässig erklärte, machte sich Schaar für Auflagen in der Internet-Branche stark. «Private Datensammlungen großer Unternehmen, zum Beispiel von Google, sind ja schon viel genauer, umfangreicher und aussagekräftiger als das, was durch eine staatlich verordnete Speicherung erfasst wird», sagte Schaar dem Nachrichtenmagazin «Focus». «Was Google macht, ist auch eine Art Vorratsdatenspeicherung, das kann ich nicht anders sehen.» Schaar betonte, die in Deutschland und Europa geltenden Bestimmungen müssten auch für Unternehmen wie Google oder Facebook gelten: «Man muss auch die private Datenmacht begrenzen.»

Google will nach einem Bericht des Berliner «Tagesspiegel» (Montag) sein Entwicklungsteam, das unter anderem am Datenschutz bei Street View arbeitet, personell aufstocken. Google wolle Hausbesitzern und Mietern die Möglichkeit geben, der Abbildung ihres Hauses im Netz zu widersprechen, noch bevor die Bilder online gingen. Im Entwicklungszentrum in München sollten noch in diesem Jahr 25 bis 30 neue Softwareentwickler eingestellt werden, berichtet das Blatt unter Berufung auf Nelson Mattos, der die Software- und Produktentwicklung in Europa verantwortet.

«Wir werden etwa zwei bis drei Monate bevor Street View verfügbar ist, mit dem neuen Werkzeug auf den Markt kommen», kündigte Mattos an. Bisher arbeiteten in München rund 70 Mitarbeiter für Google. Eines der dortigen Projekte sei der Datenschutz bei Street View.

Quelle: dpa






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