Schweiz: Reding wirbt um Unterstützung für neuen EU-Datenschutz | freelancermap Konkret - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler
Reding wirbt um Unterstützung für neuen EU-Datenschutz |
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23.01.2012
EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat die Internetwirtschaft aufgerufen, sie bei der Durchsetzung ihrer Vorschläge für eine umfassende Datenschutz-Verordnung in der Europäischen Union zu unterstützten. Zum Auftakt der 8. Internet-Konferenz DLD (Digital, Life, Design) unterstrich Reding am Sonntag in München, ihre Gesetzesinitiative für einen einheitlichen Datenschutz in Europa greife nicht nur die wachsende Verunsicherung der Verbraucher auf, sondern solle vor allem junge Internetgründer und die mittelständischen Wirtschaft entlasten. Unternehmen bräuchten in dieser Frage genauso wie Verbraucher Verlässlichkeit und Transparenz. Nur bei klaren Daten-Richtlinien könnten Internet-Firmen auf gesicherter Basis in neue Produkte und Geschäftsmodelle investieren. Derzeit gebe es allein in den 27 Staaten der Europäischen Union (EU) ein unübersichtliches «Patchwork» von Datenschutz-Gesetzen und Zuständigkeiten. Der Chef des beruflichen Online-Netzwerks XING, Stefan Groß-Selbeck, begrüßte in einer anschließenden Diskussion die Ankündigung von Reding: «Damit bekommen wir endlich ein einheitliches Spielfeld in Europa.» Das in Hamburg ansässige XING ist in mehreren europäischen Ländern aktiv. Die EU-Kommissarin äußerte sich zugleich kritisch zum Vorstoß von Senat und Repräsentantenhaus in den USA, mit drakonischen Strafen wie Netzsperren gegen den Bruch von Urheberrechten im Internet vorzugehen. Die Freiheit des Internets und der Schutz der Urheberrechte seien «Partner, nicht Feinde». Sie müssten immer wieder neu ausbalanciert werden. «Netzsperren sind nicht die europäische Option», betonte Reding. Aus Protest gegen die Gesetzesinitiativen SOPA (Stop Online Privacy Act) und PIPA (Protect IP Act) war in der vergangenen Woche unter anderem die englische Version des Online-Lexikons Wikipedia für einen Tag vom Netz gegangen. Auf der vom Verleger Hubert Burda und dem israelischen Start-up-Investor Yossi Vardi gegründeten DLD-Konferenz tauschen sich bis Dienstag rund 150 Referenten und über 800 Teilnehmer unter dem Motto «Mobile, Social, Local und Data» aus. Unter anderem sind Ebay-Chef John Donahoe und Twitter-Gründer Jack Dorsey dabei. Zum Abschluss spricht am Dienstag mit Facebook-Topmanagerin Sheryl Sandberg eine scharfe Kritikerin eines restriktiveren Datenschutzes. Quelle: dpa![]() FBI stoppt Daten-Plattform Megaupload Die US-Behörden haben die große Datentausch-Plattform Megaupload vom Netz genommen. Sie werfen den Betreibern um den deutschen Hacker und ... ![]() Facebook startet «Musikhören mit Freunden» Facebook will noch stärker im Musikgeschäft mitmischen. Das weltgrößte Online-Netzwerk stellte eine neue Funktion vor, mit der man gemeinsam mit ... ![]() US-Regulierer prüfen jetzt angeblich auch Google+ Die US-Wettbewerbshüter nehmen jetzt laut einem Medienbericht auch das Online-Netzwerk Google+ unter die Lupe. Dabei gehe die Handelsbehörde FTC ... |
Jörn HeidhoffGratuliere!
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EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat die Internetwirtschaft aufgerufen, sie bei der Durchsetzung ihrer Vorschläge für eine umfassende Datenschutz-Verordnung in der Europäischen Union zu unterstützten.
























